Aktuelle Informationen


15.12.2017
Besichtigung des Neubaus der Justizvollzugsanstalt Stuttgart

Im Rahmen einer Arbeitssitzung in der JVA Stuttgart besuchten die beiden Landesverbände (der Badische Landesverband für soziale Rechtspflege sowie der Verband Bewährungs- und Straffälligenhilfe Württemberg e.V.) den Neubau der Justizvollzugsanstalt in Stuttgart.

Die beiden Landesverbände erhielten darüber hinaus einen Einblick in das Pilotprojekt "Videodolmetschen" des Justizministeriums. Dies unterstützt die Kommunikation mit nicht Deutsch sprechenden Gefangenen. Häufig ist eine Verständigung in deutscher Sprache unmöglich. Hierbei soll das Videodolmetschen den Vollzugsalltag erleichtern.

Ausführlicher Bericht auf der Internetseite des Netzwerks Straffälligenhilfe

16. Nov.2017
Einladung der Regierungsfraktionen zur Arbeitsgruppe "Moderner Strafvollzug"

Am 16.11.2017 tagte die Arbeitsgruppe "Moderner Strafvollzug" im Rahmen der dritten Sitzung im Haus der Abgeordneten in Stuttgart.


Tagungsrunde

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe setzen sich unter der Leitung der rechtspolitischen Sprecher der Fraktionen GRÜNE Jürgen Filius MdL und der CDU Dr. Bernhard Lasotta MdL aus dem Justizministerium, dem Netzwerk Straffälligenhilfe Baden-Württemberg, der Bewährungs- und Gerichtshilfe Baden-Württemberg, einem Vertreter der Angelegenheiten der Bediensteten, Ver.di, dem Zentrum für Psychiatrie, Anstaltsleiter/innen der Justizvollzugsanstalten sowie weitere Vertreter des Justizvollzugs zusammen.

Ausführlicher Bericht auf der Internetseite des Netzwerks Straffälligenhilfe

13. Nov.2017
Erstes Steuerungstreffen nach dem Inkrafttreten der Kooperationsvereinbarung

Die Kooperationsvereinbarung zur Integration von Strafgefangenen und Sicherheitsverwahrten in Baden-Württemberg ist am 12.12.2016 in Kraft getreten und verzeichnete bereits im Jahr 2017 wahrnehmbare Erfolge. Die Kooperationsvereinbarung schafft verbindliche Strukturen der Zusammenarbeit und ermöglicht ein fundiertes Übergangsmanagement hinsichtlich der wesentlichen Elemente - Arbeit, Wohnen und Grundsicherung.

Ausführlicher Bericht auf der Internetseite des Netzwerks Straffälligenhilfe

01. Nov.2017
Wechsel in der Geschäfstführung des Landesverbandes Bewährungs- und Straffälligenhilfe Württemberg

Der Landesverband Bewährungs- und Straffälligenhilfe Württemberg e.V. ist unter neuer Leitung. Neue Geschäftsführerin des Verbandes ist Julia Herrmann (28). Sie tritt die Nachfolge von Hilde Höll an, die den Verband als Geschäftsführerin seit April 2005 geführt hat und zum 31. Oktober 2017 in den Ruhestand getreten ist.


Generalstaatsanwalt Achim Brauneisen, Vorsitzender des Verbandes - Julia Herrmann

Ausführlicher Bericht auf der Internetseite unseres Schwesternverbandes

24.10.2017
Geschäftsführerbesprechung des Netzwerk Straffälligenhilfe im Hospitalhof

Zur Besprechung der Geschäftsführenden und Vorstände im Netzwerk Straffälligenhilfe trafen sich über 40 Teilnehmende aus den justiznahen Vereinen  Baden-Württembergs. Ein Rückblick auf die Geschäftsentwicklung in den verschiedenen Projekten des Netzwerks und ein Ausblick auf anstehende Aufgaben stand im Mittelpunkt der Diskussion.

Die Lobbyarbeit soll weiter verstärkt werden. Zielrichtung ist, den ambulanten Maßnahmen mehr Bedeutung zu verschaffen. Überfüllte Gefängnisse erfordern Maßnahmen der Prävention, Haftvermeidung und Haftverkürzung. Die Steuerungsgruppe des Netzwerks wird ein Positionspapier dazu erarbeiten, mit den Vereinen abstimmen und mit diesen Positionen Lobbyarbeit betreiben.  

23. Oktober 2017
Klausurtagung - Bürgerschaftliches Engagement im Justizvollzug

Seit neun Jahren fordert ein Zusammenschluss von freien Trägern, der Gefängnisseelsorge und des Justizministeriums die Fortbildung Ehrenamtlicher im Strafvollzug in Baden-Württemberg. Bei einer Klausurtagung zog er Bilanz und legte Ziele fur die nächsten Jahre fest.


Teilnehmer

Grundsätzlich positiv wird gesehen, dass durch die Kooperation bisher getrennt agierender Träger eine Bündelung der Kräfte möglich wurde. Dadurch hat die Freiwilligenarbeit im Strafvollzug an Bedeutung gewonnen; ein Gewinn für die Resozialisierung. Künftig soll für die Gewinnung, Ausbildung und Begleitung Ehrenamtlicher in der Einzelbetreuung von Gefangenen ein spezielles Schulungskonzept erarbeitet werden. Schließlich hatten uber 50 % der bei einer wissenschaftlichen Untersuchung befragten Gefangenen eine persönliche Betreuung durch Ehrenamtliche gewünscht. Dieses Element soll künftig differenziert ausgebaut werden. Resozialisierung kann nicht allein die Aufgabe der Fachleute sein. Freiwillige sind der beste Werbeträger für dieses Anliegen.

16.10.2017
Uneinbringliche Geldstrafen erfolgreich tilgen - Tagung in Berlin

Anlässlich der Tagung „Uneinbringliche Geldstrafen erfolgreich tilgen“ am 16. Oktober 2017, die vom Paritätischen Landesverband Berlin und dem Straffälligen- und Bewährungshilfe Berlin e.V. veranstaltet wurde, stellte Oliver Kaiser den ca. 400 Teilnehmern die Umsetzung in Baden Württemberg vor.

Seit Januar 2008 führen 22 Vereine des „Netzwerk Straffälligenhilfein Baden-Württemberg“ das landesweite Projekt „Schwitzen statt Sitzen“ durch. Das Landspart dabei Kosten in Millionenhöhe. Der Einspareffekt durch eingesparte Hafttage beläuftsich dabei 2016 auf ca.16 Millionen Euro!

Vortrag Oliver Kaiser- "Schwitzen statt Sitzen"

27.04.2017
Mitgliederversammlung des Badischen Landesverbandes für soziale Rechtspflege in Freiburg


Unter reger Beteiligung fand am 27.04.2017 in Freiburg die diesjährige Mitgliederversammlung des Badischen Landesverbandes für soziale Rechtspflege (BLV) statt. Dankenswerterweise hat der Bezirksverein für soziale Rechtspflege Freiburg die Planung und Ausrichtung der Landesversammlung organisiert. Im BLV sind aktuell 19 Bezirksvereine aktiv mit 944 Mitgliedern.

Der Vorsitzende des BLV, Dr. Walz, stellte in seinem Geschäftsbericht 2016 insbesondere die hervorragende Leistung der Mitgliedsvereine heraus, die sich bei den landesweiten Projekten "Vermittlung von Straffälligen in gemeinnützige Arbeit", "Nachsorgeprojekt Chance" und "Eltern Kind Projekt" beteiligen. Schwitzen statt Sitzen, die Vermittlung in gemeinnützige Arbeit anstelle von Haft, um die sozialschädliche kurzfristige Freiheitsstrafe zu meiden, ist auch im Jahr 2016 ein besonderes und erfolgreiches Vorzeigeprojekt gewesen.

Der Nachmittag der Landesvorstandsammlung war einem öffentlichen Teil vorbehalten, bei dem auch zahlreiche Gäste aus der örtlichen Justiz Freiburgs begrüßt werden konnten. In seinem Grußwort an die Versammlung betonte der Präsident des Amtsgericht Freiburg Dr. Kummle die Verbundenheit der örtlichen Justiz zum justiznahen BV Freiburg und würdigte das Engagement sowie die vielfältigen Aktivitäten des BLV.

Der Soziologe und Kriminologe Gerhard Spiess aus Konstanz referierte in seinem interessanten Fachvortrag "Was wir anrichten, wenn wir richten" über die aktuelle Entwicklung der Sanktionspraxis in Deutschland und was die Wissenschaft über die Wirkung von Strafen zu sagen hat. (W.W.)

Kompletter Tagungsbericht des Öffentlichkeitsreferenten W.Wilhelm

Tätigkeitsübersicht des Badischen Landesverbandes 2016

Kurzinformation zum Referenten des öffentlichen Vortrages Gerhard Spiess


21.04.2016
Mitgliederversammlung des Badischen Landesverbandes für soziale Rechtspflege in Mosbach


Unter großer Beteiligung fand am 21.04.16 in Mosbach die diesjährige Mitgliederversammlung des Badischen Landesverbandes für soziale Rechtspflege (BLV) statt.der Bezirksverein Mosbach, der mitgliederstärkste Verein im Landesverband, hat die diesjährige Planung und Ausgestaltung der Landesversammlung organisiert. Im Landesverband sind 19 Bezirksvereine mit insgesamt 953 Mitgliedern aktiv. Die Tagesordnung spiegelte die weitere positive Entwicklung der von den Mitgliedsvereinen in zahlreichen Einrichtungen und Projekten geleisteten Arbeit.


Grussreden und Vortrag

In seinem Grußwort stellte der Oberbürgermeister der Stadt Mosbach Michael Jann die Kommune und das Umland vor. Er betonte, dass für ein intaktes Gemeinwesen, eine gut ausgebaute freie Straffälligenhilfe mit Betreuung der Klienten, Versorgung mit Wohnraum von großer Bedeutung ist.

Tagungsbericht des Öffentlichkeitsreferenten W.Wilhelm

Tätigkeitsübersicht des Badischen Landesverbandes 2015

Das Mosbacher Lumpenglöckle - eine Anekdote aus der Begrüssung


23.04.2015
Mitgliederversammlung und öffentliche Veranstaltung des Badischen Landesverbandes für soziale Rechtspflege in Karlsruhe

Unter großer Beteiligung fand am 23.04.15 in der Paul-Gerhard-Gemeinde im historischen Gebäude des ehemaligen Stephanienbades die diesjährige Mitgliederversammlung des Badischen Landesverbandes für soziale Rechtspflege statt. Die auf der Tagesordnung stehenden Neuwahlen führten zu einer Wiederwahl der bisherigen Vorstandschaft und der Erweiterung um eine neue Vorstandstelle in welche die Mannheimer Oberstaatsanwältin Frau Christina Arnold (Vorstandsmitglied im Bezirksverein Mannheim) einstimmig gewählt wurde.

Vorstand: U. Köpcke, A. Roth, H. Belz, U. Maissenhälter, Dr. K. -M. Walz, C. Arnold, W. Eißer, J. Gebauer, W. Wilhelm Der Vorsitzende Verbandes Dr. Walz

Am Nachmittag fand am gleichen Orte die zusammen mit dem Verein für Jugendhilfe Karlsruhe e. V. anlässlich des 60-jährigen Jubiläums ausgerichtete öffentliche Veranstaltung mit zahlreichen Gästen aus Politik, Justiz und justiznaher Sozialarbeit statt. Sie wurde inhaltlich ausgestaltet durch den Vortrag des Rechtspsychologen Niels Habermann (Hochschule Heidelberg) zur Fragestellung »Kann man die Gefährlichkeit von Straftätern einschätzen? «.


Grussreden und Vortrag

Tagungsbericht (W. Wilhelm)

Pressespiegel