Gespräch mit der SPD

Das Netzwerk Straffälligenhilfe im Gespräch mit der SPD-Fraktion

19. Nov. 2025

Das Netzwerk Straffälligenhilfe im Gespräch mit der SPD-Fraktion

Das Netzwerk Straffälligenhilfe in Baden-Württemberg GbR, vertreten durch Ulf Hartmann, Vorstand des Paritätischen Landesverband Baden-Württemberg, sowie Sebastian Kopp, Florian Dirr und Jascha Feldhaus als Vertreter der Steuerungsgruppe des Netzwerks Straffälligenhilfe, tauschten sich im gemeinsamen Gespräch mit Herrn Jonas Weber in seiner Funktion als Strafvollzugsbeauftragter SPD über die „Zentralen Anliegen des Netzwerks Straffälligenhilfe in Baden-Württemberg GbR im Vorfeld der Wahl zum Landtag des Landes Baden-Württemberg 2026“ aus.

„Die gute Zusammenarbeit mit der SPD ist ein wichtiges Moment und wesentliche Wertschätzung der freien Straffälligenarbeit“, betont Ulf Hartmann. Er fügt an, dass es dem Netzwerk Straffälligenhilfe in Baden-Württemberg eine dringende Angelegenheit sei, die landesweiten Resozialisierungsmaßnahmen der freien Straffälligenhilfe landesweit sicherzustellen.“

Der Strafvollzugsbeauftragte der SPD-Landtagsfraktion Jonas Weber MdL dankte den Vertretern des Netzwerks für ihr Engagement und ihre unverzichtbare Arbeit im Bereich der Resozialisierung. „Das Netzwerk leistet mit seinen vielschichtigen Projekten einen elementaren Beitrag zu einer gelungenen Wiedereingliederung entlassener Gefangener in Baden-Württemberg.“ Alle Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass die Herausforderungen rund um den Strafvollzug stetig zunehmen, insbesondere im Hinblick auf die steigende Anzahl von psychisch auffälligen, suchtkranken, aber auch älteren und pflegebedürftigen Gefangenen. Die insgesamt sehr angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt stellt nicht nur für die Betroffenen eine fast unüberwindliche Hürde dar, sondern ist auch für die Straffälligenhilfe eine herausfordernde Aufgabe. Weber sagte zu, dass das Netzwerk heute und natürlich auch in der Zukunft auf die SPD-Landtagsfraktion zählen könne. „Unser Besuch in Norwegen hat uns gezeigt, dass Resozialisierung und ein gutes Entlassungsmanagement wesentlich dafür sind, dass aus der Haft entlassene Straftäter nicht wieder rückfällig werden.“ Oberstes Ziel bleibe die Haftvermeidung, insbesondere wenn es um die Verbüßung von Ersatzfreiheitstrafen geht und ein Resozialisierungsgesetz, das diesen Namen auch verdient.

Im Namen des Netzwerks Straffälligenhilfe bedankt sich Ulf Hartmann beim Abgeordneten Herrn Weber: „Der finanzielle Absicherung der bestehenden Resozialisierungsprojekte kommt eine hohe Bedeutung zu – mit der Unterstützung wird es weiterhin möglich sein, die Bereiche Wohnen, Arbeit sowie soziale Integration im Reintegrationsprozess umfassend abzusichern. Zudem ist die Straffälligenhilfe Opferschutz und ein grundlegender Beitrag zur öffentlichen Sicherheit.“




Fotohinweis: 
v.l.n.r. Jascha Feldhaus (Referent Verband Bewährungs- und Straffälligenhilfe Württemberg e.V.), Simone Gessmann (SPD), Florian Dirr (Bereichsleiter Paritätischer Landesverband Baden-Württemberg), Sebastian Kopp (Badischer Landesverband für soziale Rechtspflege), Jonas Weber (MdL, CDU), Ulf Hartmann (Vorstand Paritätischer Landesverband Baden-Württemberg).


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